Allergie

Gerade noch den letzten Schnupfen des Winters überstanden, heißt es für viele Leidgeplagte nun schon wieder, die Taschentücher auszupacken. Die alljährliche Pollensaison steht in den Startlöchern und wird die Betroffenen zum Teil bis weit in den Herbst hinein verfolgen.

Ein weltweites Phänomen

Während der vergangenen Jahrzehnte haben Allergien stark zugenommen. Mittlerweile nimmt man an, dass in Europa bereits rund 80 Millionen Menschen davon betroffen sind. Ausgelöst werden die Reaktionen durch unser eigenes Immunsystem, das eigentlich völlig harmlose Substanzen oder eben Pflanzenpollen als gefährlich identifiziert und Abwehrmaßnahmen ergreift, die gar nicht notwendig sind. Diese eigentlich wichtige Verteidigungsfunktion wird somit zum Problem und kann unser Leben enorm beeinflussen.

Begünstigende Faktoren

Eine wesentliche Rolle bei der Allergieneigung spielt die genetische Disposition, welche von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird. Doch auch ohne erbliche Veranlagung kann es zur Entwicklung von Beschwerden kommen. Negative Umweltfaktoren etwa belasten nicht nur uns Menschen, sondern ebenso die Pflanzen. Sie reagieren mit einer Art Stressreaktion und produzieren mehr Pollen, um das eigene Überleben zu sichern. Und damit setzen sie noch mehr Allergene frei.

Umweltverschmutzung als Allergie-Verstärker

Gerade hohe Ozon- und Stickstoffdioxid-Werte können schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Sie werden von den Schleimhäuten in den oberen Atemwegen nicht gefiltert und gelangen so zum Teil in die Bronchien. Dort verursachen sie unter Umständen Entzündungen und schädigen das Lungengewebe. Atmet man nun Allergene ein, wirken diese viel direkter und führen zu der sehr heftigen und nur allzu gut bekannten Reaktion des Immunsystems mit Schnupfen, Augenbeschwerden, Husten und allergischem Asthma.

Ganz unterschiedliche Belastungen

Wie schön wäre es, die Entwicklung der Pollensaison exakt vorhersagen zu können. Doch hier hängt alles von den vorherrschenden Klimabedingungen ab. Ein kalter Jänner wie in diesem Jahr verhilft Allergikern zu einer kleinen Schonfrist, ehe mit milden Temperaturen die ersten Belastungen durch Erle und Hasel auftreten. Ende März folgt die Birke, während sich Gräser bis Mitte Mai Zeit lassen, dann aber für zwei Monate für Allergiespitzen sorgen. Beifuß und Ragweed sind besonders von Niederschlag, Temperatur sowie Lichtstunden im Mai bzw. Juni abhängig und beginnen von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Das aus den USA „eingewanderte“, sehr widerstandsfähige Ragweed besitzt enormes Allergiepotenzial und führt zu starken Heuschnupfen- und Asthma-Reaktionen. Allerdings verlängert nicht nur diese „neue“ Pflanze die Pollensaison. Auch die aus Sibirien stammende Purpurerle ist winterhart und blüht viel früher als ihre heimischen Verwandten. Durch zusätzliche Kreuzreaktionen bleiben unter Umständen für viele Allergiker somit nur zwei unbeschwerte Monate im Jahr.

Was kann man tun?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Allergie entgegenzuwirken bzw. sie abzuschwächen. Die beste Lösung wäre natürlich, den Pollen komplett aus dem Weg zu gehen, was allerdings nur im Hochgebirge oder am Meer zu bewerkstelligen ist. Langfristig kann die Spezifische Immuntherapie (SIT) Hilfe bringen. Dabei wird dem Körper das die Reaktionen auslösende Allergen über einen Zeitraum von drei Jahren in geringen Mengen als Tabletten, Tropfen oder in Form von Injektionen zugeführt. Die Dosis wird langsam gesteigert, wodurch das Immunsystem eine Toleranz gegenüber den Allergieauslösern entwickelt.

Hilfe im Akutfall

Um die auftretenden Symptome zu lindern, kann der Arzt Kortison oder wirkungsvolle Antihistaminika verschreiben, die mittlerweile nicht mehr wie früher müde machen und Betroffene die Zeiten extremer Belastungen überstehen lassen. Liegt bereits eine Entzündungsreaktion vor, sollte man nicht nur den Kontakt mit Schadstoffen und Allergenen vermeiden, sondern ebenso bei sportlicher Betätigung, kalter Luft und scharfen Gerüchen auf der Hut sein. Auch eine psychische Belastung kann das Auftreten der Symptome begünstigen.

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