Cholesterin

Dieses Wort ist für viele Menschen negativ behaftet und löst zum Teil gar Panik aus, wenn es um hohe Werte geht. Doch obwohl es z. B. am Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt ist, könnten wir ohne Cholesterin gar nicht überleben. Deshalb möchten wir heute sowohl die positiven Eigenschaften als auch die negativen Aspekte davon aufzeigen.

Unser Körper braucht es!

Cholesterin, auch Cholesterol oder mit der chemischen Bezeichnung C27H46O, ist ein Stoff, der maßgeblich an der Bildung unserer Gallensäure in der Leber mitwirkt und ebenso als Grundbaustein unserer Hormone benötigt wird. Es fungiert in der Zellmembran als „Weichmacher“ und erhält sie geschmeidig. Fehlt Cholesterin, wären die Membranen spröde und zerbrechlich. Zudem würden die Zellen ohne wasserunlösliches Cholesterin zerfließen. Und auch für die körpereigene Produktion von Vitamin D3, das unser Organismus in der Haut durch UV-Strahlung selbst bilden kann, ist eine Vorstufe davon unverzichtbar.

LDL und HDL

Der wasserunlösliche, fettartige, kristalline Naturstoff Cholesterin kommt praktisch in allen tierischen und menschlichen Zellen vor. Das täglich benötigte Cholesterin kann unser Organismus zu etwa 80–90 % in Darm und Leber selbst produzieren, der Rest wird im Normalfall durch die Nahrung gedeckt. Da die Substanz selbst nicht wasserlöslich ist, muss sie für den Weg durch die Blutbahn eine Transportunterstützung bekommen. Dies erfolgt durch die Anbindung an Eiweißbausteine. So entstehen verschiedene sogenannte Lipoproteine, von denen zwei für die Gesundheit besonders relevant sind: LDL (Low Density Lipoprotein) mit geringer Dichte und HDL (High Density Lipoprotein) mit hoher Dichte.

Gut und böse – das war einmal….

Immer noch wird im Blutbild der Verhältniswert  von LDL zu HDL ermittelt, wobei HDL als „gut“ und LDL als „böse“ gilt. Auf Grund der Datenlage ist zwar klar, dass für eine gute Herz-Kreislauf Gesundheit der LDL Wert niedrig sein sollte, jedoch ist es nach neuen Erkenntnissen ebenso wichtig, seinen HDL Wert im Auge zu behalten. Steigt dieser nämlich über 90-100mg/dl im Blut an, so ist der Schutzeffekt dahin und man könnte sich in falscher Sicherheit wiegen. Wieviel Gesamtcholesterin jemand „verträgt“, kommt übrigens auch sehr auf das persönliche Risiko an: Bei zusätzlichen Erkrankungen, wie Diabetes oder hohem Blutdruck, bei Rauchern oder Personen, die bereits in jungen Jahren sehr hohe LDL Werte aufweisen (familiäre Hypercholesterinämie) wird sich der Arzt bemühen, mit sogenannten „Statinen“ die Werte zu senken. Manchmal kommt es bei dieser – sehr effektiven – Therapie allerdings zu Muskelschmerzen und dann hilft meistens, nach Rücksprache mit dem Arzt die Dosis zu reduzieren. Zweckmäßig ist auch, ein Coenzym Q10 Präparat einzunehmen. Dieses Enzym wird nämlich unter der Statin Therapie nicht mehr ausreichend gebildet und sein Fehlen verursacht die Muskelprobleme. Mit entsprechenden  Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Apolife Q10 plus) kann da Abhilfe geschaffen werden.

Was kann man bei zu hohen Werten sonst noch tun?

Bei einem leicht erhöhten LDL-Wert können eine Umstellung der Ernährung und vermehrte Bewegung eine Senkung bewirken. Bei den rein genetischen Formen des hohen Cholesterins spielt die Ernährung zwar auch eine Basisrolle, hat aber leider nicht so einen großen Effekt. Hier gibt es aber mittlerweile viele Erkenntnisse aus der Forschung und neue Substanzklassen, die bestimmte Enzyme im Körper hemmen und so zu einer starken LDL Senkung führen.

Ganz anders verhält es sich mit den Triglyceriden: Hier ist gesunde Ernährung das Um und Auf und sogar den Medikamenten zum Teil überlegen. Die hauptsächlichen Auslöser für erhöhte Werte sind nämlich Alkohol und Kohlenhydrate, die rasch aufgenommen werden, wie zum Beispiel Zucker und Weißmehlprodukte.

Gesunde Ernährung hilft!

Es lässt sich also tatsächlich Abhilfe schaffen, indem man einige Schlemmereien durch gesunde Köstlichkeiten ersetzt. Mit dem Verzehren von ballaststoffreichen Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse ist der wichtigste Schritt schon getan. Verwenden Sie statt gesättigter Fettsäuren vermehrt ungesättigte, dazu viel Fisch, Nüsse und eventuell zusätzliche Omega-3-Fettsäuren als Ergänzung. Diese gibt es als hochwertige Eigenprodukte in Ihrer Rat & Tat Apotheke: ApoLife 12 Omega 3 Komplex oder ApoLife 30 Krill-Öl stellen als geruchsneutrale Kapseln eine ideale Möglichkeit dar, dem Körper diese wertvollen Fettsäuren zuzuführen.

Omega-3-Fettsäuren sind deshalb so wichtig, weil sie die Bildung sogenannter Prostaglandine fördern. Die nämlich können die Eigensynthese von Cholesterin drosseln und wirken gleichzeitig entzündungshemmend, wodurch sich das Cholesterin nicht mehr so leicht an den Gefäßwänden anlagern kann.

Dazu noch ausreichend Bewegung und wenn möglich Verzicht auf Nikotin – damit tun Sie alles, um Ihren Cholesterinspiegel niedrig sowie Ihre Gefäße gesund zu halten.

Haben Sie noch Fragen  zu Cholesterin und Ernährung oder zu ApoLife Produkten allgemein? Dann geben Ihnen Ihre Rat & Tat Apothekerinnen und Apotheker jederzeit fachkundig Auskunft und beraten Sie umfassend!