Elektrolyte und Sommergetränke

Es ist fast unvermeidbar – die Sonne brennt vom Himmel, das schwüle Wetter tut sein Übriges und wir fangen bei jeder Anstrengung sofort zu schwitzen an. Der Körper versucht, sich durch Verdunstung selbst zu kühlen und verbraucht dabei jede Menge Flüssigkeit. Speziell im Sommer muss diese wieder in anderer Form zugeführt werden, um keine Dehydrierung zu riskieren, die unter Umständen lebensbedrohlich sein kann.

Was ist drin im Schweiß?

Er schmeckt salzig und kann unangenehm riechen – unser Schweiß ist weit mehr als eine reine Wasserausscheidung. Ein Liter davon enthält zum einen 29 mg Kalzium, 3,2 mg Magnesium, 1,15 mg Zink, 0,41 mg Eisen und 0,24 mg Phosphor sowie zum anderen 1,4 g Aminosäuren, 1,2 g Harnstoff, 0,6 g Milchsäure sowie 0,07 g Zucker. Vor allem die letztgenannten Inhaltsstoffe sind gemeinsam mit Bakterien für die üblen Gerüche verantwortlich, welche sich in der Zeit nach dem Schwitzen einstellen.

Wasser ist wichtig

Es ist die Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben, und ein wesentliches Element unseres Körpers. Ein erwachsener Organismus besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Bei Frauen ist der Anteil etwas niedriger als bei Männern, da diese über mehr Muskelmasse verfügen. Bei beiden Geschlechtern jedoch ist im Gehirn und in den Nervenzellen besonders viel Flüssigkeit zu finden. Das ist auch der Grund, warum sich ein Mangel an Wasser dort besonders negativ und unangenehm bemerkbar macht.

Unser persönliches Alarmsystem: Durst

Jeder kennt das Gefühl, wenn uns der Organismus signalisiert: jetzt ist es Zeit, um etwas zu trinken! Auslöser dafür sind spezielle Sensoren, die kontinuierlich die Flüssigkeits- und Salzkonzentration im Körper messen und sich bei Unregelmäßigkeiten sofort melden. Sie erkennen Schwankungen um nur 0,5 bis 1 Prozent und sorgen in weiterer Folge für die Ausschüttung von Hormonen, die das Durstgefühl in uns auslösen. Wird keine Flüssigkeit zugeführt, folgen Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Leistungsabfall. Zudem wird das Blut dicker, was zu Kreislaufproblemen, wie Schwindel bei körperlichen Anstrengungen, oder sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen (Thrombose, Herzinfarkt) führen kann.

Trinken – wie viel …

Die Menge, die ein Mensch benötigt, ist individuell unterschiedlich und hängt selbstverständlich von den ausgeführten Aktivitäten ab. Der allgemeine Richtwert sind etwa zwei Liter, die gleichmäßig verteilt über den Tag zu sich genommen werden sollten. Bei körperlicher Anstrengung und sportlicher Betätigung, aber auch bei Stress, muss diese Menge zumindest verdoppelt werden und kann – z. B. bei einer Bergwanderung im Hochsommer – ohne Weiteres sechs Liter betragen. Und hier gilt: Unbedingt trinken, bevor der Durst kommt, denn ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 Prozent führt bereits zu einem 20-prozentigen Leistungsverlust.

… und vor allem was?

Reines Wasser ist zwar ein wunderbarer Durstlöscher, allerdings verliert der Körper mit dem Schweiß nicht nur Flüssigkeit, sondern ebenso wertvolle Mineralstoffe und Elektrolyte, die man ebenfalls zuführen sollte. Ideal sind hierbei gespritzte Fruchtsäfte, Molke-Mixgetränke, selbst gemachter Eistee und Elektrolytgetränke aus der Rat & Tat Apotheke. Diese sind optimal auf den erhöhten Bedarf bei sportlichen Anstrengungen abgestimmt und versorgen den Organismus mit Elektrolyten, Spurenelementen, Vitaminen und wichtigen Aminosäuren.

Die richtige Mischung macht’s!

Unser Körper benötigt die unterschiedlichsten Substanzen, um optimal zu funktionieren. Speziell für die Muskelfunktionen, also beispielsweise beim Sport, braucht er einiges an Magnesium, Natrium, Kalium und Kalzium. Kommt es hier zu einem Mangel, treten unweigerlich Muskelkrämpfe auf. Wichtig für die Fitness sind überdies Vitamine – Vitamin C, das uns vor Giften schützt und gut für Bänder und Sehnen ist, Vitamin E als Radikalfänger, Vitamin D3 zur Verbesserung der Kalziumaufnahme und B-Vitamine, welche die Aufmerksamkeit sowie die Nervenfunktionen fördern. Um eine bestmögliche Regeneration nach der Anstrengung zu gewährleisten, empfehlen sich Aminosäuren wie Leucin, Valin und Isoleucin.

Kinder – ein eigenes Thema

Sie haben durch das Wachstum von Knochen und Zähnen einen deutlich höheren Bedarf an Elektrolyten und Mineralstoffen als Erwachsene. Kinder benötigen hier die zwei- bis dreifache Menge und sind dementsprechend gefährdet, an einer Unterversorgung zu leiden. Speziell bei Erkrankungen im Kindesalter mit Fieber, Durchfall oder Erbrechen ist es von größter Wichtigkeit, auf einen rechtzeitigen Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes zu achten. Deshalb gehören kindgerechte Elektrolytlösungen in jede Reiseapotheke! Selbst wenn das kranke Kind nicht trinken will oder die Flüssigkeit sofort wieder erbrochen wird, hilft die löffelweise Gabe von Elektrolytgetränken, da der Körper selbst kleinste Mengen und Mineralien sofort aufnimmt.

In Ihrer Rat & Tat Apotheke gibt es nicht nur eine Vielzahl von wertvollen Nahrungsergänzungsmitteln, um einen erhöhten Bedarf auszugleichen, sondern weitere wertvolle Eigenprodukte wie die köstlichen Mineralstoff-Getränke in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie eignen sich hervorragend zur zusätzlichen Versorgung beim Sport, im Krankheitsfall oder in Zeiten von nervlicher Belastung und Stress.