Krämpfe

Sie sind – obwohl meist harmlos – extrem unangenehm, schmerzhaft und rauben manchmal sogar den Schlaf: Muskelkrämpfe. Grund genug, sich einmal genauer mit den Ursachen und den Möglichkeiten zu beschäftigen, um diese zu verhindern.

Ein Blick in den Körper

Betrachtet man unsere Muskulatur, finden wir zwei verschiedene Muskelarten: die glatte und die quer gestreifte Muskulatur, welche zudem in Herz- bzw. Skelettmuskel unterteilt wird. Die glatte kommt in allen inneren Organen – außer dem Herzen – vor und wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert, kann also nicht willentlich beeinflusst werden. Doch auch hier können krampfartige, ziehende und stechende Schmerzen auftreten, wie etwa bei Durchfallerkrankungen oder Regelschmerzen.

Die quer gestreifte Muskulatur wird vom zentralen Nervensystem gesteuert und kann von uns selbst bewegt werden – mit einer Ausnahme: unser Herz. Der Herzmuskel besitzt dieselbe Beschaffenheit wie die Skelettmuskulatur, doch er funktioniert glücklicherweise ohne unser Zutun. Alle anderen Muskeln können wir bewusst anspannen und entspannen, wodurch es uns möglich wird, uns zu bewegen, zu greifen, zu sprechen oder Mimik zu zeigen.

Der Krampf entsteht

Für die Entstehung gibt es unterschiedliche Ursachen. Primär treten sie auf, wenn im Muskel plötzlich unkontrollierte Impulse entstehen und er verkrampft. Einer der häufigsten Gründe ist die Überanstrengung von untrainierten Muskeln, verbunden mit einem gestörten Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt. Schwitzt man beim Sport, verliert man neben Flüssigkeit wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Natrium. Substanzen, die in der Übertragung von Nervenimpulsen – z. B. beim Zusammenziehen und Entspannen der Muskelfasern – jedoch wichtige chemische Funktionen einnehmen. Fehlen sie, kommt es unweigerlich zu Krämpfen.

Weitere Gründe

Nicht nur Sportler laufen Gefahr, Krämpfe zu bekommen. Bei älteren Menschen verkürzen sich die Muskeln mit der Zeit und werden langsam abgebaut, was ebenfalls die Entstehung begünstigen kann. Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, einseitige Ernährung und Medikamente, wie zur Entwässerung oder Abführmittel, tragen dazu bei, den so wichtigen Elektrolythaushalt des Körpers durcheinanderzubringen. Dieselbe Problematik bringen Erkrankungen (Durchfall, Erbrechen, Diabetes, Nierenschwäche) und schwere Muskel- und Nervenleiden (Polyneuropathien) mit sich. Des Weiteren können langes, angespanntes Sitzen in einer Position, schlechte Haltung oder nicht passende Schuhe Krämpfe verursachen.

Erste Hilfe

Tritt ein Krampf auf, verhalten sich die meisten Menschen instinktiv richtig und dehnen die betroffene Muskulatur. Bei einem Wadenkrampf einfach die Fußspitze Richtung Oberkörper ziehen oder das Bein im Stehen durchstrecken, die Ferse fest auf den Boden drücken und die Hüfte nach vorne schieben. Ist der Krampf gelöst, die betroffenen und verhärteten Muskeln wärmen oder kühlen und am besten mit einer geeigneten Salbe massieren.

Krämpfe verhindern

Ideal zur Vorbeugung geeignet sind Magnesium-Präparate aus der Rat & Tat Apotheke. Falls die Beschwerden nicht regelmäßig auftreten, empfehlen sich bei Belastungen z. B. ApoLife Magnesium Brausetabletten mit einer hohen Konzentration von Magnesium, das vom Körper gut resorbiert werden kann. Für die längerfristige Einnahme bei kontinuierlich auftretenden Krämpfen gibt es ApoLife 3 Magnesium plus in Kapselform. Es verfügt über eine Mischung unterschiedlicher Magnesiumsalze, die der Organismus nach und nach aufnimmt, in den Knochen speichert und dann bei erhöhtem Bedarf zur Verfügung stellt.

Auch Schüßlersalze – Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 7 Magnesium phosphoricum – helfen dabei, muskuläre Krampfanfälle zu verhindern.

Achten Sie neben einer ausreichend hohen Flüssigkeitszufuhr auf eine ausgewogene sowie magnesium- und kaliumreiche Ernährung (Bananen, Vollkornprodukte, Sesam). Betreiben Sie dazu jeden Tag Sport, machen Sie regelmäßig Dehnungsübungen und ein Ihrem Alter entsprechendes Krafttraining!

Treten allerdings immer wieder Krämpfe auf oder gehen diese mit Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schmerzen einher, sollten Sie unbedingt einen Arzt kontaktieren. Denn hier müssen andere Faktoren ausgeschlossen werden! Selbstverständlich können Sie sich ebenso jederzeit an Ihre Rat und Tat Apothekerinnen und Apotheker wenden. Sie helfen Ihnen gerne bei allen Anliegen in puncto Krämpfe, Muskulatur und optimaler Nährstoffversorgung weiter.