Mahlzeit!

Essen, trinken und ab und an zur Toilette gehen – das ist im besten Fall alles, was wir bewusst vom Verdauungsprozess mitbekommen. Doch was passiert beim Durchlaufen der Nahrung im Körper eigentlich genau, welche Probleme können auftreten und wie können wir unseren Organismus bei dieser täglichen Schwerstarbeit optimal unterstützen?

Mindestens 20 Mal kauen Diese Anzahl oder auch mehr haben Sie sicher schon als Kind von Ihren Eltern gehört. Doch was ist dran an der Aussage, dass schnelles Hinunterschlingen ungesund ist? Dieser Fakt ist unbestritten, denn das Kauen hilft nicht nur dabei, unsere Nahrung mechanisch zu zerkleinern, sondern umgibt sie auch mit Speichel. Dieser macht sie zum einen besser schluckbar, zum anderen jedoch startet damit schon die erste Aufspaltung der Lebensmittel-Bestandteile. Deshalb wird etwa ein Stück Semmel süß, wenn man es längere Zeit kaut.

Ab zum Magen Beim Schlucken gelangt der Brei über die Speiseröhre in den Magen. Das funktioniert durch eine spezielle Muskulatur, die den Raum hinter dem Bissen verengt und ihn so nach unten befördert. Im Magen wird die Nahrung zuerst einmal gesammelt und in weiterer Folge werden die nächsten Verdauungsschritte eingeleitet. Ganz wichtig dabei ist der Magensaft, der von Drüsen unserer Magenschleimhaut erzeugt wird, bei denen man drei Zellarten unterscheidet. Die Hauptzellen bilden das sogenannte Pepsin, welches für die Eiweißspaltung verantwortlich ist, während die Nebenzellen einen zähen Schleim erzeugen, der unseren Magen vor der, von den Belegzellen produzierten, Salzsäure schützt. Wäre das nicht der Fall, würde sich der Magen praktisch selbst verdauen. Durch das saure Milieu werden die Nahrungsbestandteile nun weiter zersetzt und zugleich eingedrungene Keime abgetötet.

Vom Pförtner in den Darm Ist unser Essen nun ausreichend zersetzt, schnürt sich der Magen zusammen und schiebt das Ganze zum sogenannten Pförtner am unteren Magenende. Er lässt immer nur jene Menge weiter, die der sich nun anschließende Dünndarm verarbeiten kann. Dieser wird in drei Bereiche unterteilt, den Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm, wo weitere wichtige Substanzen aus der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase dazukommen. Sie ermöglichen die Aufnahme verschiedener Nahrungsbestandteile durch die im Dünndarm vorhandenen Darmzotten. Im Anschluss geht es weiter zum Dickdarm, der nun mithilfe von Bakterien die Zersetzung von schwer verdaulichen Stoffen, wie z. B. Zellulose, in Angriff nimmt. Die Darmwand resorbiert Wasser und weitere Nahrungsreste, wodurch der Stuhl verdickt wird und nach der Beimengung von Schleim über den Enddarm unseren Körper verlässt.

Der Schlüssel zu einer optimalen Verdauung

Das wichtigste Element dafür ist die von Mikroorganismen gebildete Darmflora im Dickdarm. Wird hier die Balance von „guten“ und „schlechten“ Bakterien gestört, sind Beschwerden unausweichlich. Doch auch andere Faktoren, etwa immer häufiger auftretende Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Übersäuerung, ungesunde Ernährung oder die Einnahme von Medikamenten können zu Verdauungsbeschwerden führen, die allgemeine Lebensqualität trüben sowie unser Immunsystem negativ beeinflussen.

Natürliche Hilfe Zur Unterstützung, wenn z. B. die Darmflora durch eine Antibiotika-Therapie in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann man die guten Bakterien wieder von außen zuführen. Dazu eignen sich zwei Eigenprodukte aus der Rat & Tat Apotheke hervorragend: ApoLife 7 Darmflora akut (mit Acidophilus- und Bifidus-Bakterien) und ApoLife 24 Darmflora forte (mit Laktobakterien), die Ihnen dabei helfen können, die Balance im Darm wiederherzustellen. Ebenso von großer Bedeutung ist eine gesunde und ballaststoffreiche Ernährung. Ballaststoffe sind eigentlich unverdauliche Nahrungsbestandteile, die jedoch Wasser binden, aufquellen und die Darmtätigkeit anregen. Man findet sie vorwiegend in Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten oder kann sie auch als ApoLife Ballaststoffe löslich in der Rat & Tat Apotheke erhalten. Hier erläutert man Ihnen alles, was Sie für eine funktionierende Verdauung sonst noch tun können und gibt Ihnen jede Menge guter Tipps in Hinblick auf eine optimale Ernährung.