Was tun bei Prüfungsangst?


Erinnern Sie sich noch an Ihre letzte Prüfung? Für einige ist dieses Ereignis sicherlich schon Jahrzehnte her, andere sind vielleicht noch mitten drin im Stress. Dabei ist es egal, in welcher Phase des Lebens wir uns befinden, Schularbeit, Matura, Führerscheintest, Studienabschluss- und Dienstprüfung oder Bewerbungsgespräch – viele stehen immer wieder vor schier unüberwindbaren Hindernissen, sowohl beim Lernen als auch in der Prüfungssituation selbst.

Wie äußert sich Prüfungsangst?

Im Prinzip bedeutet es, vor einer Prüfung permanentem Stress ausgesetzt zu sein. Der Cortisol-Spiegel steigt, das Immunsystem wird belastet und die Krankheitsanfälligkeit steigt. Häufig treten Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, Durchfall oder Magenschmerzen, auf und das Essverhalten ändert sich. Der eine verliert den Appetit und bringt keinen Bissen hinunter, der andere braucht Unmengen an Süßem, um Stress und Angst besser zu bewältigen.

Tipp 1 – eine optimale Vorbereitung

Je besser Sie sich auf die Prüfung oder das Bewerbungsgespräch vorbereiten, desto sicherer werden Sie. Am besten Sie spielen die Situation zu Hause vor der Familie vorab durch oder üben vor dem Spiegel. Könnte der Faktor Zeit entscheidend werden, stoppen Sie sich in Ihrem gewohnten Umfeld bei der Lösung von Aufgaben, um zusätzliche Sicherheit zu gewinnen.

Tipp 2 – positives Denken

Das Um und Auf vor Prüfungen ist es, negative Gedanken gar nicht erst zuzulassen. „Ich bin zu dumm dafür.“ oder „Das schaffe ich nicht.“ sorgen nur für noch mehr unterbewusste Versagensangst. Sprechen Sie sich – laut – Mut und Selbstbewusstsein zu, das Hören der eigenen Worte ist dabei besonders wichtig! „Ich schaffe das!“ oder „Ich meistere diese Situation ganz sicher!“ unterstützen Sie auf dem Weg zur erfolgreichen Stressbewältigung.

Tipp 3 – Ruhe und Entspannung

Versuchen Sie sich, wenn Ihnen der Stress zu viel wird, aus der Situation zu nehmen. Atmen Sie einige Zeit tief ein und aus, und Sie werden feststellen, wie Sie sich langsam beruhigen und Kraft gewinnen. Ideal sind regelmäßige Pausen an der frischen Luft. Kurz vor die Tür gehen und Sauerstoff tanken hilft dabei, einen „kühlen“ Kopf zu bewahren! Wichtig ist überdies eine optimale Nachtruhe, denn Körper und Geist regenerieren während des Schlafes. Wer stundenlang wach liegt oder unentwegt aufwacht, kann nie die gewohnten Leistungen und Konzentrationsfähigkeit erreichen. Nicht bis spät in die Nacht lernen! Dafür den Körper mit beruhigenden Tees, pflanzlichen Tinkturen oder Bachblüten (Notfalltropfen) unterstützen. Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Melisse haben sich als Helfer besonders bewährt.

Tipp 4 – Power von innen

Um effizientes, nachhaltiges Lernen zu fördern, sollten Sie dem Körper etwas helfen. Ganz wichtig: regelmäßig essen, langes Fasten vermeiden und den Blutzuckerspiegel halten! Das Gehirn benötigt Zucker als Energiequelle, aber nicht in Form von Süßigkeiten, sondern langsam anflutenden Zucker – z. B. aus Vollkornprodukten. B-Vitamine sind fürs Lernen ebenfalls unverzichtbar, sie unterstützen den Nervenstoffwechsel sowie die Verankerung des Erlernten. Ginkgoblatt-Extrakt fördert die Durchblutung in den kleinen Gefäßen und wirkt Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen entgegen. Ebenfalls bestens geeignet sind Omega-3-Fettsäuren, wie sie in ApoLife 30 Krill-Öl zu finden sind. Last, but not least: viel trinken. Minimum 2–3 Liter pro Tag, am besten Tee, Mineralwasser und verdünnte Fruchtsäfte. Kaffee, Eistee oder Energydrinks putschen auf, wirken sich negativ auf die Konzentration aus, können Stress verstärken (Herzrasen) und stören überdies den gesunden Schlaf.

Wie Sie Ihren Körper in Zeiten von erhöhten geistigen Belastungen, Stress oder Prüfungen sonst noch unterstützen können, und welche natürlichen Präparate dabei sinnvoll sind, erfahren Sie von Ihren Rat & Tat Apothekerinnen und Apothekern.