Zink


Während uns Kalzium und Magnesium fast täglich als Mineralstoffe begegnen, sieht es bei diesem Übergangsmetall mit dem chemischen Elementzeichen Zn und der Ordnungszahl 30 im Periodensystem etwas anders aus. Nichtsdestotrotz ist Zink eine wichtige Substanz, die als Cofaktor an zahlreichen Prozessen (ca. 300!) beteiligt ist. Dazu gehören der Kohlehydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, der Aufbau unserer Erbsubstanz und das Zellwachstum. Das Immunsystem und zahlreiche Hormone benötigen Zink für eine optimale Funktion. Außerdem ist es am Vitamin-A-Stoffwechsel beteiligt und wirkt antioxidativ. Die empfohlene tägliche Aufnahmemenge des Spurenelementes beträgt bei Jugendlichen und Erwachsenen 7–10 mg, während Schwangere und Stillende rund 10–11 mg benötigen.

Ein Mangel …

Wie bereits erwähnt haben Schwangere und Stillende, aber auch Jugendliche in der Wachstumsphase sowie Leistungssportler, einen erhöhten Bedarf. Menschen, die sich ausgewogen ernähren, decken diesen hingegen normalerweise mit der Nahrung ab, es sei denn, es kommen andere Faktoren für einen Zink-Mangel hinzu. Das können zum einen bestimmte Medikamente, wie Antazida (Mittel gegen Sodbrennen), Glucocorticoide, entwässernde Mittel, Lipidsenker, ACE-Hemmer, Eisen-Präparate, und auch die „Pille“ sein. Zum anderen kann es durch einige Krankheiten zu einem deutlich gesteigerten Zink-Bedarf kommen. Hier sind unter anderem Allergien, Akne, Verbrennungen, Diabetes, Infektionen, Neurodermitis und Psoriasis zu nennen, aber auch chronischer Alkoholkonsum stört die Zinkaufnahme des Organismus und sorgt für eine vermehrte Ausscheidung über die Niere. Ebenso zu einem Mangel können eine einseitige – z. B. vegane – Ernährung, Diäten oder eine phytatreiche Kost (Weizenkleie, Weizenkeim, Roggen, Erdnüsse, Vollkornbrot) führen.

… und die Folgen

Da Zink bei vielen Vorgängen in unserem Körper eine wichtige Rolle spielt, kann sich ein diesbezüglicher Mangel unterschiedlich auswirken. Zu beobachten sind Antriebsschwäche, Depressionen, Konzentrationsstörungen und Lernprobleme, aber auch Nachtblindheit, Geschmacksirritationen, Appetitlosigkeit oder sogar Wachstumsstörungen (dünne Haare, Haarausfall, brüchige oder weißfleckige Nägel). Häufig treten bei einem Zinkmangel  Hautveränderungen auf, die von Rötungen über Wundheilungsprobleme und vermehrte Pustelbildung bis hin zu einem gesteigerten Risiko für Pilzinfektionen reichen können.

Zinkreiche Kost

Speziell in der kalten Jahreszeit ist die Zink-Versorgung besonders wichtig, da ein Mangel das Immunsystem beeinflussen und die Infektanfälligkeit erhöhen kann. Hier empfehlen sich zinkreiche Lebensmittel wie Rind- oder Lammfleisch, Rinder-, Kalbs- und Schweineleber, Austern, Emmentaler, Tilsiter, Gouda, Haferflocken, Sojamehl, Mais, Linsen und Paranüsse.

Ergänzende Präparate

Fragen Sie am besten Ihre Rat & Tat Apothekerinnen und Apotheker, wie Sie Ihren Körper hier optimal unterstützen können, denn bei manchen Erkrankungen (Nierenschäden, akutes Nierenversagen) darf Zink keinesfalls verabreicht werden. Prinzipiell sollte die Einnahme entweder nüchtern, zwei Stunden nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen erfolgen. Die empfohlenen täglichen Mengen bewegen sich, je nach Indikation, zwischen 10 und 60 mg.

Eine mögliche Überdosierung äußert sich durch einen charakteristischen Metallgeschmack im Mund, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit. Und auch auf Wechselwirkungen mit Medikamenten (einige Antibiotika) oder eine Beeinflussung der Aufnahme durch die gleichzeitige Einnahme von Eisen-, Kupfer- und Kalziumsalzen sollte geachtet werden.

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